Zustand vor der Restaurierung



Einweihung nach der Restaurierung

Denkmal Simón Bolívar

Simón-Bolívar-Denkmal 

Bolivar-Park in Hamburg Harvestehude

Auftraggeber:
Consulado General de la República Bolivariana de Venezuela en Hamburgo in Kooperation mit dem Denkmalschutzamt Hamburg
Ausführung:
Alscher Restaurierung in Zusammenarbeit mit der Skulpturengießerei Knaak

Das Standbild steht auf einem fast quadratischen Sockel aus Muschelkalk. Zielstrebig den Blick nach vorne gerichtet ist die Skulptur im leichten Kontrapost gestaltet, der linke Fuß ragt hierbei über die Kantengrenze der Plinthe hinaus, was der Figur eine ganz  eigene Dynamik verleiht.
Auf der Vorderseite des Muschelkalkstein-Sockels ist die größte der drei Gedenktafeln angebracht. Diese ist fast quadratisch und trägt in erhabenen und großen Lettern die Aufschrift „Simon Bolivar der Befreier er wurde geboren am 24. Juli 1783 in Caracas Venezuela und ist gestorben am 17. Dezember 1830 in Santa Marta Kolumbien“.
Unter der Gedenktafel befindet sich das historische Wappen der Venezuelischen Republik. Dieses in der Oberfläche fein ziselierte und aufwendig gestaltete „Schmuckstück“ trägt im Inneren eines Frucht- und Blattwerkkranzes ein fein profiliertes Emblem auf dem unter Anderem ein nach rechts gallopierendes Pferd abgebildet ist, dessen Kopf entgegen der Laufrichtung ausgerichtet ist und somit nach „Hinten“ schaut. Hierbei handelt es sich um eine historische
Abbildung des Wappens, da sich in diesem Bereich die Gestaltung mittlerweile geändert hat: Das Pferd läuft im aktuellen Wappen der Bolivarischen Republik Venezuelas von rechts nach links ohne dabei den Kopf zu drehen.
Da sich das Denkmal in unmittelbarer Nähe zu Bäumen und Sträuchern befi ndet, zeigte vornehmlich das Standbild eine stark ausgeprägte grünliche Schmutzschicht. Die Tafeln zeigten ein verschmutztes aber homogenes bräunliches Patinabild, welches partiell durch weiße Korrosionsprodukte gestört wurde.
Während der Restaurierungsmaßnahmen wurden die Schmutzkrusten entfernt und besonders im Gesichtsbereich und an den strukturierten Oberflächen der fein-filigran ausgeführten Oberflächentextur konnte diese wieder an plastischer Geltung gewinnen.