Schichtkorrosion Detail



Schichtkorrosion an Flunke



Der Anker endet in dieser Öse

Stockanker

Schwerin

Auftraggeber: Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, Dezernat Archäologie, Schwerin
Durchführung: Erstellung eines Restaurierungskonzeptes mit Leistungsverzeichnis und Kostenschätzung, Alscher Restaurierung, 2009

Stockanker, gefunden von VWFS DENEB des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie
Entdeckt am 29. März 2007 · Geborgen am 15. Dezember 2008
Eigentümer: Landesdenkmalamt Mecklenburg-Vorpommern

Bei dem Fundstück handelt es sich um einen Anker der in die Zeit zwischen 1700 und 1800 zu datieren ist.
Der Schaft hat eine Länge von 4,73 m. Die Flunkenspitzen haben einen Abstand von 2,94 m zueinander. Das Fundstück endet in einer Öse, in der ehemals ein Ring eingelassen war, welcher nicht überliefert ist. Vermutlich wurde der Anker gekappt, um das Schiff bei schwerem Wetter vor Schäden zu schützen. Das Schiff selber ist nicht bekannt.
Der aus Eisen gearbeitete Stockanker zeigt eine sehr stark und tief ausgeprägte Schichtkorrosion. An vielen Teilbereichen ist die Oberfläche daher sehr fragil und die noch bestehenden Konturen bröseln bei leichter Berührung ab. Ein typisches Korrosionsbild für die in der Ostsee befindliche Fundstätte des Objekts.
Es wurde ein Maßnahmenkatalog zur Konservierung erarbeitet mit Leistungsverzeichnis und Kostenschätzung.